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103. Lucien/Emmanline

  Mit einem Ruck erwachte Lucien… und irgendwie schien ihn etwas zu fr?steln, obwohl so etwas eigentlich nicht ihm passieren durfte… einem Feuerdrachen, dessen Inneres doch immer brannte. Stirnrunzelnd schaute er zur H?hlendecke hinauf, tastete blind neben sich, um sich von Emmanlines N?he erw?rmen zu lassen. Doch seine Hand griff ins Leere… nur kalte Laken und Stille.

  Panisch setzte Lucien sich auf, sein Herz schlug ungew?hnlich schnell in seiner Brust und musste schmerzhaft feststellen, dass Emmanline nicht mehr neben ihm lag… sofort sprang er auf die Beine, nackt wie er war, und stürmte aus dem Schlafgemach hinaus. Noch konnte er ihren sonnigen Geruch wahrnehmen… dieser warme, sonnige Duft, der ihn wie ein unsichtbarer Faden leitete. Ihr Duft wurde immer st?rker, führte ihn in die Kammer, wo Lucien hoffte, Emmanline zu finden… und tats?chlich sa? sie dort. Sie hatte sich auf weiche Kissen auf dem Boden niedergelassen, ihr K?rper in sanften blauen Stoff gehüllt, ihr schneewei?es Haar… nun trocken und seidig… breitete sich wie ein heller Teppich auf dem grauen Steinboden aus. Ihr Blick war gesenkt, ein Buch ruhte auf ihrem Scho?, als w?re sie ganz in seine Seiten versunken.

  Kaum war Lucien in die Kammer eingetreten… obwohl er lautlos wie ein Schatten gegangen war… hob Emmanline ihren Kopf und blickte ihn mit diesen wundersch?nen silbernen Augen an. ?Du bist wach“, sagte sie ungew?hnlich sanft.

  ?Ja… und du hast nicht neben mir gelegen, als ich aufgewacht war“, brummte Lucien leicht unzufrieden und er ?rgerte sich über sich selbst, weil er und sein Drache nicht verspürt hatten, wie sie sich heimlich davongeschlichen hatte. Er war eigentlich empf?nglich für so was. Er kam n?her, hockte sich langsam vor sie hin, und seine Finger berührten hauchzart ihre Wange… als müsste er sich vergewissern, dass sie wirklich da war.

  ?Hast du gedacht, ich… würde weglaufen?“, fragte Emmanline skeptisch und mit gerunzelter Stirn, w?hrend sie ihn mit leicht geneigtem Kopf anschaute.

  Leicht verzog Lucien sein Gesicht… ja, er hatte wirklich daran gedacht, wenn auch nur für einen winzigen, panischen Moment. ?Wenn ich sage… es ein wenig gedacht zu haben…?“

  ?V?llig unbegründet, Lucien. Ich kann dir nicht entkommen, wie du es oft beteuerst… zumal will ich auch nicht davonlaufen. Ich habe eine Aufgabe.“ Ihre letzten Worte trafen ihn schon ein wenig… dass sie nur wegen der Aufgabe blieb, wegen dieses blutigen Rubins, der alles zwischen ihnen so kompliziert machte… doch er rang sich ein kleines L?cheln ab.

  ?Natürlich…“, flüsterte Lucien sein Wort leicht gekr?nkt heraus.

  Emmanline

  Woher wusste Emmanline, dass Lucien nicht ehrlich zu ihr war? Es war sein gekünsteltes L?cheln, das ihn verriet… und er sah etwas betrübt aus, als würde er etwas vor ihr verbergen, das er nicht aussprechen wollte. Irgendwie konnte sie es sich schon denken, weswegen. ?Würdest du dir… etwas überziehen?“, fragte Emmanline peinlich berührt und leicht erhitzten sich ihre Wangen.

  Das lockte ihm wieder ein echtes L?cheln auf Luciens Gesicht… eines, das seine Augen erreichte. ?Wie oft haben wir schon beieinander gelegen und dir ist es noch immer peinlich?“

  Sofort lief sie noch r?ter an, was sie nur noch wütender machte. ?Ihr besitzt absolut keine Scham.“ Emmanline beschwerte sich, doch ihre Stimme klang schon schw?cher, fast resigniert.

  ?Nein, kenne ich nicht. Was ist das?“, erklang seine Stimme leicht vor Hohn. Er lachte leise und zog sie in seine Arme, doch sie stemmte sich sofort gegen ihn.

  ?Das ist nicht lustig, Lucien“, erwiderte Emmanline entrüstet. Sie schnappte nach Luft, als er sie noch fester hielt. Vergebens versuchte sie, sich zu wehren, aber sie kam nicht aus seiner Umarmung frei… es ?rgerte sie wirklich, doch was sollte sie tun? Sie war vollkommen hilflos. Das Schlimme war, Lucien h?rte einfach nicht auf zu lachen… sein tiefes, warmes Lachen hallte an den W?nden wider und fühlte sich anders an, als würde es die ganze Kammer füllen. Es machte Emmanline nach einer Zeit entspannt, obwohl sie es nicht wollte… und sie konnte nicht anders, als sich seiner Umarmung hinzugeben. Wieder atmete sie seinen wohligen Duft ein, spürte das leichte Beben seines K?rpers gegen ihren.

  ?Du hast mich unterbrochen“, warf Emmanline ihm vor, aber nicht so ernst, wie sie es beabsichtigt hatte.

  ?Wobei?“, fragte Lucien und h?rte mit seinem Lachen auf, als er zu ihr hinabsah.

  Ein kleines Seufzen entwich ihr. ?Wir sind hier in einem Raum mit ganz vielen Büchern. Was tut man wohl hier?“, murrte sie etwas unzufrieden.

  ?Das, was wir jetzt tun?“, brummte Lucien und er drückte Emmanline noch enger an sich, und sie bekam fast … aber nur fast… keine Luft mehr. Er erdrückte sie beinahe.

  Emmanline versuchte, nicht auf seine N?he und Worte hereinzufallen. ?Ich meine es ernst, Lucien. Ich habe gelesen.“

  ?Wirklich?“ Lucien rückte sie ein Stück von sich ab und blickte ihr prüfend ins Gesicht… sein Blick wanderte dann zu dem Buch, das sie noch immer hielt, und studierte es ebenso prüfend. ?Du schaust dir doch sonst nur Bücher an, wenn du Bilder siehst.“

  Ihr Gesicht verzog sich leicht beleidigt und bis sie innerlich wütend wurde. ?Das ist jetzt wirklich gemein“, entgegnete Emmanline scharf. Sie stie? ihn von sich, schnappte sich das Buch, klappte es zu und stand auf. ?Ich versuche es zu erlernen… das Lesen meine ich.“ Sie stand vor dem Regal und schob das Buch wieder an seinen bestimmten Platz zurück, w?hrend ihre Finger sanft über mehrere Buchrücken glitten und sie der Reihe entlangging. Hier standen unz?hlige Bücher… nicht so viele wie im Schloss, aber mehr als genug. ?Es ist nicht leicht, aber… mach dich nicht über mich lustig.“

  Gerade wollte Emmanline ein neues Buch herausziehen, als sich eine gro?e Hand auf die ihre legte und sie aufhielt. Lucien stand hinter ihr… sehr dicht hinter ihr… und sie konnte seinen Atem spüren, wie er warm ihren Hals streifte. Es durchfuhr sie durch und durch… unbewusst hielt sie ihren Atem an. Seine Finger verschr?nkten sich mit ihren, und mit seinem Ellenbogen lehnte er sich an das Regal… zwischen Büchern und ihm eingekeilt, gefangen in seiner N?he.

  ?Bitte entschuldige, ich wollte mich nicht darüber lustig machen… oder über dich. Wirklich nicht“, hauchte er mit hei?em Atem an ihr empfindliches Elfenohr, welches empfindlich zuckte und sie innerlich aufst?hnen lie?… ihren K?rper zum Zittern brachte, vor aufsteigenden Gefühlen. Lucien küsste sie sanft auf ihre nackte Schulter, bevor er leise fortfuhr. ?Woher hast du gelernt zu lesen? Wer hat es dir beigebracht?“

  ?Ich... hatte Malatya darum gebeten. Ich kann einiges schon verstehen, aber ich muss noch so viel lernen.“ Emmanline sagte es leise und lehnte ihre Stirn an die Rücken der Bücher, als wollte sie sich für einen Moment in deren Stille verbergen. Schon immer konnte sie Dinge nicht im Zusammenhang aus den Büchern lesen, weil es zuvor ihr niemand beigebracht hatte oder von all dem, was so viel Offenheit bereit hielt, entfernt wurde. Mit purer Absicht... sie im Unglauben für alles zu lassen.

  ?Ich staune immer wieder, wie sehr du dich bemühst. Ich kenne niemanden, der so ehrgeizig ist wie du. Du hast so vieles miterlebt… durch mich und mein Volk… und dennoch gibst du nicht auf. Du versuchst nach vorne zu sehen und zu gehen, ohne einen Blick zurückzuwerfen. Viele würden das tun… selbst ich. Aber nicht du. Wie schaffst du es… bei dem zu bleiben… wer du bist?“, fragte Lucien hinter ihr mit mitfühlendem Tonfall und legte sein Kinn auf ihrem Haupt ab.

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  Emmanline staunte über die Worte von Lucien und darüber, wie aufrichtig sie klangen… sie konnte es fühlen, wie ehrlich sie waren, tief in sich hinein. Einfach war es nie gewesen, sie selbst zu bleiben. ?Indem man vieles… vergisst, Lucien. Erinnerungen lassen einen zurückblicken, aber es stimmt nicht ganz. Ich blicke genauso zurück wie jeder andere auch. Ich besitze genauso meine Erinnerungen, aber viele will ich bewahren und manche nie wieder wissen. Viele leiten mich auf meinem Weg… nicht das Furchtbare, sondern… die kleinen guten Augenblicke. Es muss nicht viel sein, aber es wiegt mehr als alles andere.“

  ?Was sind deine guten Augenblicke?“, fragte Lucien ohne jegliche Forderung, w?hrend sich sein freier Arm um ihre Taille schlang und seine Hand auf ihren weichen, flachen Bauch legte. Sofort drang seine eigene K?rperhitze an der Stelle in sie hinein und verbreitete sich in angenehmen Wellen.

  Aber… sollte sie es ihm verraten? Emmanline konnte nicht anders, als wirklich und ehrlich zu antworten. ?Ich brauche mich nur an meine Mutter zu erinnern. Wenn ich nur sie in mir bewahre… sehe ich alles anders. Stets hat sie versucht, mich auf das Leben vorzubereiten… egal, was kommen mag. Dass ich nicht aufgeben soll und dass ich mich niemals selbst verlieren darf.“

  Luciens Finger blieben noch immer mit ihren verschr?nkt, doch sein anderer Arm drückte sich um ihre Taille und zog sie enger an seinen festen K?rper heran… dass er noch nackt war, hatte sie in diesem Moment vollkommen vergessen. Nur die Umhüllung seiner Pr?senz war alles, was z?hlte. ?Deine Mutter scheint eine… gute und weise Frau gewesen zu sein, die dich sehr geliebt hat.“ Er sprach voller Mitgefühl und viel W?rme, die sie wie eine sanfte Decke umhüllte.

  Ein Klo? steckte in ihrem Hals fest… wie sehr Emmanline ihre Mutter doch vermisste. ?Ja… das war sie. Sie war die einzige Person, die existent in meinem Leben existierte… und das tut sie auch heute noch. Ich h?re noch immer ihre Stimme, wie sie oft Worte zu mir flüstert. Ich spüre noch ihre N?he, obwohl sie schon l?ngst… verschwunden ist.“

  Lucien seufzte einmal leise. ?Weil du sie in deinem Herzen tr?gst, Emmanline.“

  Seine Worte gaben ihr eine Menge Trost, und sie nahm ihn an… lie? ihn zu. Irgendwas fühlte sich dabei richtig an… wie sehr es ihr bedeutete, dass Lucien bei ihr war. Es dürfte nicht sein. Sie durfte sich nicht mehr auf andere einlassen, aber genau das tat sie. Emmanline lie? sich auf Lucien ein, und es sollte sie absto?en und ihn auf Abstand halten. Es war das Sicherste für sie und für ihn selbst… sowie für seine ganze Familie und seine Freunde. Das Letzte, was sie wollte, war, andere in ihrem Leben mit hineinzuziehen. Niemand sollte durch sie zu Schaden kommen. ?Vermutlich…“

  ?Nicht vermutlich, Emmanline. Du tust es einfach, weil du niemanden anderen in deinem Leben hattest… aber es gibt auch noch andere, die ein Teil deines Lebens werden wollen. Genauso will ich ein Teil deines Lebens sein... oder ein Teil meiner Geschwister. Sie haben dich in ihr Herz geschlossen, nicht weil du uns oft geholfen hast. Sie tun es deinetwegen, weil du gut bist“, sprach Lucien sanft und z?rtlich, was ihr Herz zum Beben brachte. Lucien redete immer weiter und weiter, seine Stimme ruhig, aber eindringlich, als wollte er jedes Wort in sie hineinlegen. ?Alle sehen aus welchem Grund du das tust. Dir ist es wichtig, dass niemand verletzt wird… vor allem die Kinder nicht. Du magst vielleicht deine Gefühle nicht zeigen, oder du denkst, du k?nntest nicht fühlen… aber genau das machst du. Unbewusst, aber so ist es. Lass sie einfach zu.“

  Was war nur los mit ihr? Seine Worte bewegten Emmanline wahrhaftig und nichts konnte sie hindern, daran zu glauben. Gefühle waren eine Sache... sie zu zeigen, anstatt sie nur zu fühlen und zu verschweigen. Sie wollte doch einfach nur nicht verletzt werden… niemand sollte an sie herankommen… aber genau dieser Mann kam ihr n?her und n?her, ohne dass sie je eine Chance bekam, dagegen anzuk?mpfen. Stetig mehr brach Lucien eine Mauer nach der anderen ein, und sie fühlte sich dabei so hilflos… sehr machtlos.

  Eine gewisse Stille herrschte zwischen ihnen, bevor Lucien es sanft brach. ?Wie hie? deine Mutter?“

  Ihr K?rper versteifte sich mit einem einzigen Herzschlag, der danach zu rasen anfing. Ihre Augen waren starr auf die Bücher gerichtet, doch ihr Blick ging weit in die Ferne. ?Ich…“ Emmanline schluckte schwer. Verst?ndnis brachte Lucien ihr entgegen… sanft, ohne Druck.

  ?Schon gut, du musst es mir nicht verraten“, sagte Lucien nach einigen Augenblicken, weil Emmanline nicht richtig reagiert hatte.

  Noch einmal schluckte sie. ?Adriana…“ Sie nannte Lucien den Namen ihrer Mutter. ?So hie? sie.“ Sie senkte ihren Kopf, so weit es der Platz zwischen den Büchern und ihm erlaubte, w?hrend sich wei?e Str?hnen nach vorne um ihr Gesicht rahmten.

  ?Ein sehr sch?ner Name“, murmelte Lucien in der Stille des z?rtlichen Momentes.

  ?Ja, das ist er“, erwiderte Emmanline nickend. ?Doch… darf ich dir eine Frage stellen?“

  ?Sicher, jede Frage werde ich dir beantworten“, bekr?ftigte der Mann hinter ihr, w?hrend Emmanline seine Pr?senz und Hitze mit jeder weiteren vergangenen Sekunde deutlicher spürte.

  ?Warum glaubst du… ich k?nnte mich ?ndern? Meine Gefühle? Mein Wesen? Einfach… alles?“, fragte Emmanline nach l?ngerem Z?gern, was ihr Herz vor Aufregung beschleunigte und ihre Augen schlie?en musste. Weil sie teilweise Angst verspürte.

  Lucien schien einen Moment zu überlegen, was sie etwas unsicher machte. ?Weil ich sicher wei?… wie sehr du dich bemühst und dein Ehrgeiz leitet dich zu etwas, was dich ausmacht. Das ver?ndert dich. Du ver?nderst dich.“ Damit hatte Lucien recht… Emmanline ver?nderte sich wirklich. Zu schnell, wenn es nach ihrem Denken ging. So sollte es eigentlich nicht sein. Zu viel würde nicht gut für sie sein… zu viel war einfach zu viel. Gewisse Grenzen sollten eingehalten werden, aber genau in dieser Hinsicht hatte sie keine Kontrolle. Egal, was sie tun würde, das war reine Gewissheit… mit einem Schlag würde sie sich sehr schnell ver?ndern. ?Au?erdem muss ich auch wohl bemerken, dass du ziemlich stur bist.“ Lucien gluckste leise auf. Dass er einen so tiefen Augenblick gleich wieder erg?tzte, war ihr ein R?tsel, aber einerseits war sie ihm auch dankbar dafür, dass er es getan hatte. Lucien schien es zu bemerken, wie angespannt dieses Thema für Emmanline war… vor allem mit ihrer Mutter.

  ?Ich habe schon lange bemerkt, wie stur, herablassend, anma?end, herausnehmend, besitzergreifend und egoistisch du bist.“ Sie konterte zurück… scharf, aber mit einem Hauch von Humor.

  ?Ich bin alles, aber nicht herausnehmend oder herablassend.“ Lucien biss leicht in ihre Schulter… als kleine Strafe.

  Kurz schrie Emmanline erstickt auf. ?Du… du hast mich… gebissen?“ Sie protestierte und versuchte sich, aus der Enge seines K?rpers und des Bücherregals zu befreien, aber keine Chance… beide Seiten waren unüberwindbar wie Mauern.

  ?Oh ja, das habe ich getan. Und ich muss wahrhaftig zugeben, du schmeckst fantastisch“, knurrte Lucien vor wohlwollen. ?Darf ich… noch einmal?“ Er biss erneut zu… ohne vorher auf ihre Antwort zu warten. Biss spielerisch, aber bestimmt zu.

  ?Lucien“, schrie Emmanline laut, fast emp?rt. ?Du hast mir überhaupt keine Sekunde gelassen… nein zu sagen. H?r auf damit.“ Dieser ungehobelte und aufdringliche Drache.

  Lucien

  Lachend in ihr schneewei?es Haar konnte Lucien sich nicht mehr beherrschen… jedes Mal liebte er es erneut, Emmanline wahnsinnig zu machen, und er wusste ganz genau, dass er es nur auf neckische Art und Weise tun konnte. Zumal tat er es auch aus einem zweiten Grund… nicht nur wegen der unangenehmen Lage, in der sich Emmanline fühlte, seit das Thema ihrer Mutter aufgekommen war. Es sollte eine Ablenkung sein, doch es entwickelte sich zu weit mehr als nur einer Ablenkung… viel mehr. ?Ich bin eben besitzergreifend und egoistisch, wenn ich mich um dich kümmere… immerhin muss ich dich ja bei Laune halten. Dir soll es schlie?lich nicht langweilig werden.“

  ?Langweilig? Mir ist nicht langweilig“, klang die kleine Elfe in seinen Armen ungehalten, aber konnte nicht anders… Lucien liebte sie zu necken und knabberte weiter an der zarten Haut ihres Halses. Von ihrem Geschmack bekam er nicht genug. ?Ah Lucien… h?r endlich auf damit“, keuchte sie st?hnend auf und presste sich weiter an das Bücherregal heran, welche Reibung er von ihrem zarten Hintern sehr genoss. Es erregte ihn schlagartig und entzündete ein Feuer in seinem Lendenbereich.

  Sein Lachen ebbte einfach nicht ab… je mehr sie sich gegen seine Bisse wehrte, desto mehr schien es ihn… und seinen Drachen anzuspornen. Sie schmeckte wirklich fantastisch, denn sein Drache bekam nicht genug von ihr… wahrlich würde er sie von oben bis unten anknabbern und sogar ablecken. Gut, das sollte sein n?chstes Vorhaben sein, wenn er Emmanline wieder in seinem Bett verführte… er würde auf seine Kosten kommen und seine Gier nach ihr stillen, aber ihr dabei auch unendliche Lust bereiten. Nichts stand ihm im Weg, zumal er sich auch nicht aufhalten lie?.

  ?Den G?ttern sei mir gn?dig…“ Emmanline st?hnte auf, w?hrend Lucien sie immer weiter gegen das Regal drückte, bis nichts mehr zwischen ihnen passte… egal ob zwischen ihm und ihr oder zwischen den Büchern und ihr. Entkommen war absolut zwecklos… allein ihre Kapitulation reichte aus, um seine Kontrolle über sich und seinen Drachen zu verlieren.

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