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Kapitel 5 - Gedanken,die nicht schlafen 🌟

  Kapitel 5 – Gedanken, die nicht schlafen

  Als Phirun schlie?lich zu Hause ankam, fühlte sich alles seltsam unwirklich an.

  Sein Zimmer war genauso wie immer. Das Bett, der Schreibtisch voller Bücher, die Notizen für die Uni.

  Und doch fühlte sich alles anders an.

  Er lie? sich auf sein Bett fallen und starrte an die Decke.

  Seine Gedanken drehten sich im Kreis.

  Was für ein verrückter Tag…

  Der Riss.

  Der Schatten.

  Kawin.

  Und diese geheimnisvolle Stimme.

  Phirun fuhr sich durch die Haare.

  ?Was hat das alles zu bedeuten?“

  Er drehte sich auf die Seite.

  Wem geh?rt diese ruhige, feste, starke Stimme?

  Und dann war da noch Kawin.

  Phirun schloss kurz die Augen.

  Wer ist er wirklich…

  Er spürte, wie sich ein leichtes L?cheln auf seinem Gesicht ausbreitete.

  Und warum denke ich die ganze Zeit an ihn?

  Er seufzte leise.

  ?Und wie soll ich das morgen Somchai, Niran und Anan erkl?ren…“

  Allein bei dem Gedanken musste er leise lachen.

  ?Die werden mir das niemals glauben.“

  Mit diesen Gedanken schlief Phirun schlie?lich ein.

  Ein lautes Klingeln riss ihn am n?chsten Morgen aus dem Schlaf.

  Sechs Uhr.

  Der Wecker.

  Phirun setzte sich langsam auf und rieb sich die Augen.

  Für einen kurzen Moment dachte er, alles w?re nur ein Traum gewesen.

  Doch dann erinnerte er sich.

  Der Riss.

  Kawin.

  Der Schatten.

  ?Also doch kein Traum…“

  Er stand auf, ging duschen, zog sich an und machte sich ein schnelles Frühstück.

  Gerade als er sich an den Tisch setzen wollte—

  Ding Dong.

  Die Tür klingelte.

  Phirun runzelte die Stirn.

  ?Wer ist denn jetzt schon…“

  Er ?ffnete die Tür.

  Und kaum hatte er das getan, stürmten drei Personen gleichzeitig hinein.

  ?PHIRUN!“

  Somchai, Niran und Anan dr?ngten sich an ihm vorbei in die Wohnung.

  ?Wo warst du gestern?“ fragte Somchai sofort.

  ?Warum hast du nicht auf unsere Nachrichten geantwortet?“ fügte Niran hinzu.

  Anan verschr?nkte die Arme.

  ?Und warum sahst du gestern so aus, als w?rst du einem Geist begegnet?“

  Phirun hob beschwichtigend die H?nde.

  ?Hey, hey… langsam!“

  Somchai sah ihn misstrauisch an.

  ?Also?“

  Phirun kratzte sich am Hinterkopf.

  ?Ich… hatte einen etwas seltsamen Abend.“

  ?Seltsam?“ fragte Niran.

  ?Sehr seltsam.“

  Anan setzte sich auf das Sofa.

  The narrative has been taken without authorization; if you see it on Amazon, report the incident.

  ?Dann erz?hl.“

  Phirun z?gerte kurz.

  Natürlich konnte er ihnen nicht alles erz?hlen.

  Also begann er vorsichtig.

  ?Ich habe jemanden kennengelernt.“

  Somchai grinste sofort.

  ?Aha.“

  Niran verschr?nkte die Arme.

  ?Und?“

  Phirun zuckte mit den Schultern.

  ?Er hat mir bei etwas geholfen.“

  ?Bei was?“ fragte Anan.

  Phirun überlegte kurz.

  ?Bei… einem Problem.“

  Somchai beugte sich vor.

  ?Wie hei?t er?“

  Phirun seufzte.

  ?Kawin.“

  Somchai grinste noch breiter.

  ?Kawin also.“

  Niran sah ihn neugierig an.

  ?Und wo hast du ihn kennengelernt?“

  Phirun wich seinem Blick aus.

  ?Zuf?llig.“

  Anan schüttelte den Kopf.

  ?Du bist schlecht im Lügen.“

  Phirun lachte nerv?s.

  ?Ich lüge nicht!“

  Somchai sah ihn einen Moment lang an.

  Dann zuckte er mit den Schultern.

  ?Na gut.“

  Niran stand auf.

  ?Wir müssen sowieso los.“

  Anan nickte.

  ?Sonst kommen wir zu sp?t zur Uni.“

  Phirun griff nach seiner Tasche.

  ?Stimmt.“

  Sie gingen gemeinsam zur Universit?t.

  Doch w?hrend der Vorlesung konnte Phirun sich kaum konzentrieren.

  Die Worte des Professors verschwammen zu einem monotonen Hintergrundger?usch.

  Seine Gedanken waren ganz woanders.

  Bei Kawin.

  Bei dem Riss.

  Bei der Stimme.

  Er sah aus dem Fenster.

  Die Sonne spiegelte sich in den Glasfassaden der Geb?ude.

  Warum passiert das alles gerade jetzt?

  Pl?tzlich vibrierte sein Handy.

  Eine Nachricht.

  Von Kawin.

  Phiruns Herz schlug schneller, als er sie ?ffnete.

  ?Wir müssen reden.“

  Phirun starrte auf das Display.

  Ein seltsames Gefühl breitete sich in seiner Brust aus.

  Nicht Angst.

  Eher… Erwartung.

  Langsam stand er auf.

  ?Alles okay?“ flüsterte Somchai neben ihm.

  Phirun nickte.

  ?Ja.“

  Dann nahm er seine Tasche.

  ?Ich muss kurz raus.“

  Ohne auf eine Antwort zu warten, verlie? er den H?rsaal.

  Drau?en auf dem Campus wehte eine leichte Brise.

  Phirun sah sich um.

  Und genau in diesem Moment…

  …hatte er das Gefühl, beobachtet zu werden.

  Er drehte sich um.

  Doch da war niemand.

  Nur Studenten, die über den Campus liefen.

  Phirun runzelte die Stirn.

  Dann vibrierte sein Handy erneut.

  Eine neue Nachricht.

  ?Dreh dich nicht um.“

  Phiruns Herz setzte einen Schlag aus.

  ?Ich stehe hinter dir.“

  Langsam drehte er den Kopf.

  Und sah Kawin.

  Lehnend an einem Baum.

  Als h?tte er schon die ganze Zeit dort gestanden.

  Und in diesem Moment wusste Phirun:

  Sein normales Leben war endgültig vorbei.

  Fortsetzung folgt…

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